Theateraufführung PDF Drucken

Gratulation!

Gratualtion zur reibungslosen Inszenierung! 

Gratulation zum intensiven Spiel der Darsteller!

Gratulation zur treffsicheren Aktualisierung des Stoffes!

Gratulation zur Auswahl eines schroffen, wesentlichen, ehrlichen Stückes!

 

Im Folgenden belasse ich auf der Website Teile des Ankündigungstextes von Johannes Kemper, um auch im Nachhinein einen Eindruck von der Theater-AG und vom Stück "Draußen vor der Tür" zu ermöglichen: 

Ein knappes  Jahr lang probten die 21 Mitglieder der Theater-AG unter der Leitung von Susanne Schumacher und Gunther Müller-Niesters einmal wöchentlich  jeden Mittwoch von 19:30 bis 21:00 Uhr und  an diversen  Wochenenden.

 Um die Kostüme der Jungschauspieler  kümmerte sich Sigrun Stüben, Mutter einer Schülerin der sechsten Klasse .

Die  Theater-AG hat eine lange Tradition an der THS und besteht seit ungefähr 30 Jahren. Die gesamte Gruppe entscheidet zu Beginn jedes neuen Schuljahres demokratisch, welches neue Stück aufgeführt werden soll und entwickelt dieses dann bis zu seinem Aufführungstermin: Kulissen werden gebaut, Kostüme zusammengestellt, Texte gestrichen oder neu hinzugefügt. Ideen zu Musik und Licht werden ausprobiert und in das Stück eingebaut.  Zum Schluss gestalten die Mitglieder der Theater-AG  Plakate und Programmheft und organisieren die Pressearbeit.

Das Stück „Draußen vor der Tür“ behandelt das Schicksal des Soldaten Beckmann, welcher nach dreijähriger Kriegsgefangenschaft in seine Heimatstadt Hamburg zurückkehrt, sich dort jedoch einerseits nicht mehr zu integrieren vermag, andererseits aber auch an der Intoleranz der Gesellschaft scheitert.

Obschon „Draußen vor der Tür“ nach Ende des Zweiten Weltkrieges angesiedelt ist, besteht die Problematik des ausgestoßenen Kriegsheimkehrers nach wie vor, vor allem in Anbetracht der vielen Krisenherde weltweit, in welche die Deutsche Bundeswehr involviert ist. Demnach ist  dies  ein Stück, welches auch über ein halbes Jahrhundert nach seinem Entstehen nichts von seiner Brisanz verloren hat.

Von Johannes Kemper, 13. Jahrgang